Die betriebliche Altersversorgung (bAV)
...das am stärksten geförderte Rentenprodukt!

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Warum Altersvorsorge wichtig ist

Aus den Medien ist bekannt, dass die gesetzlichen Rentenansprüche der zukünftigen Rentner nicht mehr ausreichen, um deren gewohnten Lebensstandard zu halten. Um diese so genannte „Versorgungslücke“ zu schließen und den heutigen Arbeitnehmer finanzielle Einbußen im Alter zu ersparen, setzt der Staat zunehmend auf die Eigeninitiative der Arbeitnehmer. Zur Motivation bzw. entsprechenden Förderung dieser Eigeninitiative hat der Gesetzgeber bedeutsame Änderungen mit dem Altersvermögensgesetz (AVmG) u.a. im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) vorgenommen. Allein mit dem Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung gemäß § 1a BetrAVG wurde eine wesentliche Grundlage zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung geschaffen.

Verändernde Altersstrukturen führen zu steigenden Ausgaben. Es gibt immer mehr Rentner. Im Jahr 2010 wird es in Deutschlandvoraussichtlich 16,59 Millionen Haushalte mit über 65-Jährigen geben. Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt. Der demografische Wandel führt zu rückläufigen Einnahmen. Es gibt immer weniger jüngere Menschen, und es werden weniger Kinder geboren. Die Zahl der Beitragszahler wird damit stark zurückgehen. Im Jahr 2030 kommt auf 2 Beitragszahler 1 Rentner.

 

Betriebliche Altersvorsorge und seine
Finanzierungsmöglichkeiten

Die betriebliche Altersversorgung, kurz bAV

Unter betrieblicher Altersversorgung, kurz bAV, versteht man alle Leistungen, die einem Arbeitnehmer zur Altersversorgung, Hinterbliebenenversorgung oder Invaliditätsversorgung von seinem Arbeitgeber aus Anlass des Arbeitsverhältnisses zugesagt worden sind (§ 1 Abs. 1 BetrAVG).Eine betriebliche Altersversorgung kann auch Nicht-Arbeitnehmern (z.B. Handelsvertretern) aus Anlass ihrer Tätigkeit für das Unternehmen zugesagt werden. Dies gilt auch für Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft. Einzelunternehmen sind jedoch ausgeschlossen.


Finanzierungsformen der bAV

Bei der Finanzierung der bAV unterscheidet man zwischen arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierten Altersversorgung. Zudem ist eine Kombination beider Finanzierungsformen möglich. Die arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung liegt vor, sofern der Arbeitgeber bei Abschluss des Arbeitsvertrages oder zu einem späteren Zeitpunkt, ohne dabei Änderung an der vertraglich vereinbarten Entlohnung vorzunehmen, einer bAV zustimmt. Bei der arbeitnehmerfinanzierten Altersversorgung (Entgeltumwandlung) verzichtet der Arbeitnehmer auf einen Teil seines Gehalts und erhält dafür eine wertgleiche Versorgung.

 

So war es ...

 

So ist es ...

Die bAV existiert in Deutschland bereits seit dem 19. Jahrhundert. Firmen wie Krupp, Siemens und BASF gründeten zwischen 1850 und 1880 betriebliche Versorgungswerke. Viele betriebliche Versorgungswerke waren arbeitgeberfinanziert. Ende der 90er Jahre verfügten knapp 70% der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und etwa 30% der Unternehmen im Handel über eine bAV. Sie sind Ausdruck der sozialen Verantwortung der Arbeitgeber, die so Ihren Fürsorgegedanken Rechnung trugen. Die betriebliche Altersversorgung erlangt heute, angesichts fehlender Fachkräfte eine immer stärkere Bedeutung.

Erfreulicherweise hat der Gesetzgeber die Reformbedürftigkeit des Betriebsrentenrechts erkannt. Neben der Riester-Rente kam es im Zuge des Altersvermögensgesetzes (AVmG) auch zu einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen für die bAV. Auch das Alterseinkünftegesetz wirkt sich für die bAV überwiegend positiv aus. Diese verbesserten Rahmenbedingungen haben zu einer deutlichen Ausweitung der bAV in Deutschland geführt. Und ein Faktor sollte auch heute nicht unterschätzt werden: Bei vielen Arbeitgebern spielt heute und zukünftig die soziale Verantwortung für ihre Mitarbeiter eine große Rolle für ihre Bereitschaft zum Angebot einer bAV.






Die bAV ist heute ein wichtiger Baustein der sozialen Sicherung der Arbeitnehmer, um gemeinsam mit der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Vorsorge eine angemessene Gesamtversorgung nach Beendigung des Arbeitsleben zu gewährleisten. Grundsätzlich wird die bAV der "zweiten Schicht" der Alterssicherung im "Drei-Schichten-Modell" zugeordnet. Die drei Schichten der Altersvorsorge unterscheiden sich hinsichtlich ihrer staatlichen Förderung, insbesondere der steuerrechtlichen Behandlung. Auch bei den verschiedenen Durchführungswegen der bAV gibt es unterschiedliche steuerliche Vorgaben.

Das Thema betriebliche Altersversorgung (bAV) ist heute für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und den Berater von größter Bedeutung. Für den Arbeitgeber, weil er seit Anfang 2002 gesetzlich verpflichtet ist, seinen Mitarbeitern eine bAV zu ermöglichen. Für Arbeitnehmer, da sie aufgrund der dramatischen Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung für das Alter eine hervorragende und ergänzende Vorsorge ist. Auf den folgenden Seiten finden Sie alles Wissenswerte rund um das Thema der bAV, z.B. Möglichkeiten der Steuerersparnis und die Durchführungswege. Wir geben Ihnen einen Überblick über das, was Sie über die betriebliche Altersversorgung wissen sollten – einfach, transparent und unkompliziert zusammengefasst.

Vorteile einer bAV für
Arbeitgeber

 


Reduzierung von Lohnnebenkosten
 

 

Mitarbeitermotivation durch Transparenz der Ansprüche, die der Mitarbeiter erwirbt
 

 


neue Fachkräfte werden leichter geworben
 

 

qualifizierte Mitarbeiter werden an das Unternehmen gebunden
 

 

Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Entgeltumwandlung
 


Vorteile einer bAV für
Arbeitnehmer

 


Erspaniss von Lohnsteuern
 

 

Verlagerung der Versteuerung in eine Lebensphase mit i.d.R. niedrigerer Steuerbelastung
 

 


Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen
 

 

effektiver Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung
 

 

Berufsunfähigkeitsschutz mit vereinfachten Gesundheitsfragen
 

Vorteile im Vergleich zu
privaten Altersvorsorgeverträgen



Sicherheit bei der Produktwahl (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers


Beiträge oder Teilbeiträge werden durch den Arbeitgeber (mit-) finanziert



Übernahme der Vertragspflichten und -obliegenheiten durch den Arbeitgeber


Sehr hohe steuerliche Vorteile durch das "Bruttosparen"



Sozialversicherungsbeitragsersparnis


Vereinfachte Gesundheitsprüfung


Die 5 Durchführungswege der bterieblichen
Altersversorgung


Die bAV kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Hierbei wird unterschieden zwischen versicherungsförmigen und nicht versicherungsförmigen Durchführungswegen. Zu den versicherungsförmigen Durchführungswegen zählen die Direktversicherung, die Pensionskasse und der Pensionsfonds. Die Durchführungswege Pensionszusage und Unterstützungskasse gehören zu den nicht versicherungsförmigen. Risiken, wie mögliche vorzeitige Versorgungsfälle, können mittels einer Rückdeckungsversicherung abgesichert werden.

In Deutschland sind fünf Durchführungswege zur betrieblichen Altersversorgung zugelassen. Als Durchführungswege sieht das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) folgende:

Direktversicherung
Pensionskasse
Pensionsfonds
Direktzusage
Unterstützungskasse
 

Festlegung eines Durchführungswegs

Die Festlegung auf einen bestimmten Durchführungsweg erfolgt entweder durch eine einzelvertragliche Vereinbarung oder eine Betriebsvereinbarung oder einen Tarifvertrag. Bietet der Arbeitgeber eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds an, so ist der Arbeitnehmer daran gebunden. Bietet der Arbeitgeber keinen dieser Durchführungswege an, kann der Arbeitnehmer eine Direktversicherung verlangen. Allerdings hat der Arbeitnehmer keinen Einfluss darauf, welchen Anbieter der Arbeitgeber auswählt.

Die bAV Experten

 
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