Die betriebliche Altersversorgung (bAV)
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Pensions-Sicherungs-Verein aG

Der Pensions-Sicherungs-Verein aG kommt bei Insolvenz des Arbeitgebers für alle laufenden Leistungen und gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften einer Versorgung über vier von fünf Durchführungswegen auf. Hierbei ist darauf zu achten, dass der PSVaG nur für Anwartschaften haftet, die auf Grund der gesetzlichen Regelungen unverfallbar sind. Einzelvertragliche Besserstellungen sind nicht geschützt. Seit dem 01.01.2002 genießen Versorgungszusagen durch Entgeltumwandlung einen sofortigen Insolvenzschutz bis zu einem Umwandlungsbetrag von 4 % der BBG (Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung). Für höhere Umwandlungsbeträge sowie für gesetzlich unverfallbare Entgeltumwandlungen, die vor dem 01.01.2002 vereinbart wurden, gilt die unten genannte Wartefrist von zwei Jahren. Gesichert sind:

 
gesetzlich unverfallbare Anwartschaften
laufende Renten aus unmittelbaren Pensionszusagen
Unterstützungskassenzusagen
Pensionsfondszusagen
Direktversicherungen*


 
*(bei Beleihung, Abtretung, Verpfändung an Dritte und widerruflichem Bezugsrecht ab Eintritt der Unverfallbarkeit)

 

Finanzierung

Der PSVaG erhebt zur Finanzierung der Leistungen Beiträge von seinen Mitgliedern. Eine Mitgliedschaft ist für diejenigen Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben, die für ihre betriebliche Altersversorgung einen sicherungspflichtigen Durchführungsweg wählen. Der PSVaG legt i. d. R. im November den Beitragssatz für das aktuelle Jahr fest. Gleichzeitig wird auch ein Vorschusssatz für das kommende Jahr festgesetzt. Die Finanzierung des PSVaG erfolgt seit 2006 mittels des Kapitaldeckungsverfahrens. Bei Insolvenz eines Unternehmens werden die laufenden Rentenzahlungen und die gesetzlich unverfallbaren Versorgungsanwartschaften sofort durch den PSVaG ausfinanziert. Bis zum Jahr 2006 wurde die Finanzierung über das Umlageverfahren vorgenommen. Nur die fälligen Rentenzahlungen wurden sofort ausfinanziert. Die Finanzierung der unverfallbaren Versorgungsanwartschaften wurde bis zum Eintritt des Versorgungsfalls des jeweiligen Berechtigten aufgeschoben.


 

Bemessungsgrundlagen für Insolvenz-sicherungsbeiträge


 
1Pensionszusage

Teilwert gem. § 6a EStG.

2Pensionsfonds

20% des Teilwert gem. § 6a EStG.

3Unterstützungskasse

20-faches der Zuwendungen gem. § 4d (1) 1.b) EStG. Laufende Leistungen: Deckungskapital - bei Altersrente: 5-fache Jahresrente (20 x 0,25 x Jahresrente) - bei Kapitalzusage: 0,5 x Kapital (Kapital = 10-fache Jahresrente) - bei Risikozusage: 1,2-fache Jahresrente (20 x 0,06 x Jahresrente) bzw. 0,12 x Kapital (Kapital = 10-fache Jahresrente

4Direktversicherung

Höhe des Beleihungswertes

5Pensionskasse

Generell keine Beitragspflicht

Leistungshöchstgrenzen beim PSV aG

Der Anspruch des Arbeitnehmers gegen den PSVaG beträgt für laufende Zahlungen monatlich höchstens das 3-fache der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV. Kapitalleistungen werden gem. § 7 Abs. 3 Satz 2 BetrAVG umgerechnet. Hier beträgt die Höchstgrenze das 120-fache der maximalen Monatsrente bzw. das 10-fache der maximalen Jahresrente. Beispiel: Im Jahr 2016 in den alten Bundesländern für:

 
Monatsrente 8.715 Euro
Kapitalleistung 1.045.800 Euro

Wartefrist

Um Missbrauch vorzubeugen, haftet der PSVaG nicht für Erhöhungen/Verbesserungen von Zusagen, die in den letzten zwei Jahren vor dem Sicherungsfall vereinbart wurden (Ausnahme Entgeltumwandlungen von bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze, die seit dem 01.01.2002 vereinbart wurden)


 

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