Die betriebliche Altersversorgung (bAV)
...das am stärksten geförderte Rentenprodukt!

Egal ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, mit den bAV Experten
erhalten Sie den sichersten und besten Durchführungsweg.

Wie funktioniert das?

In 3 einfachen Schritten
Starte den
bAV Vergleich
Fülle das Formular
in 5 Minuten aus
Bekomme das beste
bAV Angebot

Betriebliche Altersversorgung für Gesellschafter-Geschäftsführer

Grundsätzlich erhalten Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) im Rahmen des BetrAVG keine bAV. Somit findet für sie das BetrAVG keine Anwendung. Für eine steuerliche Förderung müssen jedoch bestimmte Kriterien erfüllt werden. Damit die Versorgung eines GGF auch steuerlich anerkannt wird, müssen verschiedene Aspekte beachtet werden. Zunächst ist festzustellen, ob der GGF eine beherrschende oder nicht beherrschende Stellung innehat. Denn der beherrschende GGF muss für die steuerliche Anerkennung der Zusage strengere Kriterien erfüllen. Von einer beherrschenden Stellung wird ausgegangen, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer die folgenden 3 Kriterien erfüllt.

Die bAV Experten

 

Kriterien für eine beherrschende Stellung


 

Der Gesellschafter-Geschäftsführer muss mindestens 50 % der Kapital- und Stimmrechtsanteile halten.

 

Verfügt über eine Minderheitsbeteiligung von mindestens 10 % und übt einen beherrschenden Einfluss aus.

 

Verfügt mit anderen Minderheitsgesellschaftern unter gleichgerichteter Interessenslage insgesamt über eine Beteiligung von mehr als 50 %.

 

Allgemeine Voraussetzungen für den Gesellschafter-Geschäftsführer

Zwischen der Gesellschaft und dem Geschäftsführer muss ein zivilrechtlich wirksamer Anstellungsvertrag bestehen. Damit die Zusage rechtswirksam erteilt wird, ist ein Beschluss der Gesellschafterversammlung notwendig. Der GGF ist dafür vom Selbstkontrahierungsverbot zu befreien, um mit sich selbst Geschäfte abschließen können. Die Zusage darf darüber hinaus keine schädlichen Widerrufsvorbehalte enthalten. Die Zusage auf eine bAV muss schriftlich erfolgen und klare Angaben zu Art, Form, Voraussetzung und Höhe der Leistungen enthalten.

Die bAV Experten

 

Merkmale für die betriebliche Veranlassung für den Gesellschafter-Geschäftsführer

Die Versorgungsaufwendungen werden steuerlich nur anerkannt, wenn sie betrieblich und nicht aus dem Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind. Maßgeblich für die Prüfung der betrieblichen Veranlassung ist der so genannte Fremdvergleich. Wenn ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsführer unter denselben Umständen die gleiche Zusage auch einer anderen Person erteilt, die nicht Gesellschafter ist, liegt eine betriebliche Veranlassung vor.

Die bAV Experten

 
Dem GGF muss es möglich sein, die Versorgung innerhalb seiner noch ausstehenden Dienstzeit zu erdienen. Dies ist dann der Fall, wenn die Zusage vor dem 60. Lebensjahr erteilt wurde und sie einen Erdienungszeitraum von mindestens 10 Jahren vorsieht. Bei nicht beherrschenden GGF kann der Erdienungszeitraum auf 3 Jahre verkürzt werden, falls bis zum Erreichen des Pensionsalters eine Betriebszugehörigkeit von mindestens 12 Jahren erreicht wird.
Das Nachzahlungsverbot ist eine spezielle Ausprägung des Erdienbarkeitskriteriums. Es gilt nur für beherrschende GGF. Die Pensionszusage soll die zukünftigen Dienste des beherrschenden GGF belohnen. Aus diesem Grund sind Teile der Pensionszusagen, die für in der Vergangenheit erbrachte Tätigkeiten erteilt oder verbessert werden, nicht zulässig. Sie werden als verdeckte Gewinnausschüttung behandelt.
Für die Erteilung einer Pensionszusage bedarf es einer angemessenen Probezeit von in der Regel 2 bis 3 Jahren. Bei neu gegründeten Unternehmen muss erst die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens abschätzbar sein, was meist eine Probezeit von mindestens 5 Jahren notwendig macht.
Der Abschluss einer Rückdeckungsversicherung stellt ein Indiz für die Ernsthaftigkeit der Pensionszusage dar. Dasselbe gilt für die Vereinbarung eines adäquaten Pensionsalters von mindestens 62 Jahren (für Zusagen bis zum 31.12.2011 ist das 60. Lebensjahr maßgeblich). Bei beherrschenden GGF muss aber bei der Rückstellungsbildung - unabhängig davon, auf welches Pensionsalter sich die vertragliche Zusage bezieht - auf die Regelaltersgrenze abgestellt werden. Für Jahrgänge bis 1952 ist das 65. Lebensjahr, für zwischen 1953 und 1961 Geborene das 66. Lebensjahr und für Jahrgänge ab 1962 das 67. Lebensjahr maßgeblich. Ein niedrigeres Pensionsalter als die Regelaltersgrenze anzusetzen, ist bei der Bildung der Rückstellung nur unter besonderen Umständen möglich (z. B. bei Schwerbehinderung). Ebenfalls ein Indiz für die mangelnde Ernsthaftigkeit stellt ein Verzicht auf die Zusage ohne triftigen Grund dar.
Finanzierbar ist eine Pensionszusage dann, wenn sie die Gesellschaft nicht wirtschaftlich überfordert. Die Finanzierbarkeit ist immer sichergestellt, wenn die Pensionszusage kongruent - das heißt vollständig - rückgedeckt ist.
Die Versorgungszusage muss der Höhe nach so ausgestaltet sein, dass sie, zusammen mit den Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und anderen bAV Leistungen, insgesamt 75 % der letzten Bruttobezüge nicht übersteigt. Zusätzlich wird bei einem GGF die Höhe der Gesamtbezüge auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Unangemessen hohe Gesamtbezüge führen zu einer verdeckten Gewinnausschüttung.

Gestaltung der GGF-Versorgung


 

Name, Geburtsdatum und Diensteintritt des GGF

Art, Form, Voraussetzung (z. B. Leistungsausschlüsse, Wartezeiten, etc.) und Höhe der Leistungen

Regelaltersgrenze für den Bezug der Altersrente

Regelungen zum Bezug einer vorzeitigen Altersrente (Zeitpunkt, Voraussetzungen, versicherungsmathematische Abschläge)

Bestimmungen zur Unverfallbarkeit der Leistung bei vorzeitigem Ausscheiden (Voraussetzungen für Unverfallbarkeit und Berechnung der Höhe unverfallbarer Anwartschaften)

Ggf. Regelungen zur Anpassung der Versorgungsleistungen vor und nach Eintritt des Versorgungsfalls (z. B. Anlehnung an § 16 BetrAVG)

Zeitpunkt des Inkrafttretens der Versorgungszusage


 
kostenlos &
unverbindlich
kompetent &
zuverlässig
passgenaue &
flexible Konzepte
        beste Konditionen &
Beratung
transparent &
fair

Haben Sie Fragen zum Thema bAV?

Jetzt kostenlos beraten lassen!

0541 122 33 520


i will do my homework